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Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen!

Wir, das solidarische Bündnis für Menschenrechte und Demokratie, laden zum offenen Treffen ein!

*Donnerstag, 4.Juli 2024 im Forum Stadtpark

*Eintreffen ab 17:30 zum Plaudern, Beginn um 18:00

Wir berichten kurz von den vergangenen Aktionen, dann wollen wir vor allem vorausschauend auf die Nationalratswahl im Herbst weitere Aktionen ab Sommer gemeinsam planen und organisieren.

Wir laden alle unsere Bündnis Partner*innen und engagierte Menschen ein, gemeinsam gegen rechtsextreme Politik aufzustehen und sich für die Wahrung der Menschenrechte und der Demokratie, sowie für ein solidarisches Gesellschaftsmodell einzusetzen. Es braucht uns alle! Seid dabei und bringt euch ein!

Wer sind wir?

Wir verstehen uns als ein solidarisches Bündnis für Menschenrechte und Demokratie.

Wir machen uns für eine Demokratie stark, die ein würdevolles Leben für alle Menschen garantiert und sie schützt, ohne Unterschied nach Ethnie, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, sexueller Orientierung, Beeinträchtigung, Vermögen, Geburt oder sozialem Status. Wir verteidigen eine offene Gesellschaft und stärken die Weiterentwicklung einer demokratischen Kultur auf der Basis von Menschenrechten und globaler Solidarität.

Rechtsextreme und ausgrenzende Politik unterläuft gezielt das Zusammenleben. Sie gefährdet Menschen(gruppen) ganz konkret durch Hass, Einschüchterung und Gewalt. Rechtspopulistische Politik verspricht einfache Lösungen, zerstört in der Praxis aber sozialstaatliche Grundlagen und dividiert Menschen auseinander. Damit diese Politik nicht zur Realität wird, gehen wir auf die Straße und zeigen uns breit als Zivilgesellschaft.

Wir verurteilen Rechtsextremismus, wir verurteilen keine Menschen. Wir laden alle ein, sich auf die Seite der Menschlichkeit zu stellen.

Die gegenwärtige äußerst fragile Weltlage fordert uns alle auf, im Sinne der Menschenrechte solidarisch aktiv zu werden. Unser Bündnis steht für demokratische Prinzipien, wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, politische Partizipation, Frieden, Toleranz, Respekt sowie den Schutz von Minderheitenrechten. Wir grenzen uns von rassistischen, antisemitischen, islamophoben, antifeministischen und homophoben Positionen ab. Wir stehen für eine Kultur des gesellschaftlichen Dialogs, die Möglichkeit einander zu begegnen, auch verschiedene Standpunkte zu akzeptieren, das Gemeinsame zu finden und hervorzuholen.

Wir können hier und jetzt gefahrlos für unsere Überzeugungen auf die Straße gehen. Wir demonstrieren auch, damit das so bleibt und laden alle ein, ein öffentliches und sichtbares, solidarisches Zeichen zu setzen.

 

Wir laden ein, die Menschenrechte und die Demokratie zu verteidigen. Lasst uns gemeinsam ein Österreich herzeigen, das menschlich ist und bleibt.

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„Wir sind die menschliche Feuermauer, die die Demokratie und die Menschenrechte schützt. Wir werden heuer verhindern, dass die Rechtsextremen die Macht bekommen, dass sie weder den Kanzler stellen noch Teil der Regierung sein werden.

Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich und Sprecher der Plattform für eine menschliche Asylpolitik

„Rechtsextremismus ist ein reales Problem und eine Gefahr für unsere Demokratie und auch in Österreich sind rechte Parteien im Vormarsch. Wir dürfen nicht länger die Augen verschließen, sondern müssen gemeinsam gegen den Rechtsruck und Rechtsextremismus aufstehen, bevor es zu spät ist. Denn es geht um unsere Demokratie und unsere Zukunft!“
 
 Ulrike Leger-Pölzl,  „OMAS GEGEN RECHTS“

„Als junger Mensch hab ich Angst vor der Zukunft und vor all dem, was auf uns zukommt. Rechtsextreme wollen nicht nur grundlegende Menschenrechte schreddern, sondern leugnen auch strategisch und organisiert den Klimawandel. Klimagerechtigkeit – das Zusammendenken von Klimaschutz mit den Fragen sozialer Gerechtigkeit ist mit einer rechtsextremen Politik unvereinbar! Deswegen ist es unglaublich wichtig, dass jetzt ein breites Bündnis auf der Straße sich entschlossen jeder Form von Rechtsextremismus entgegenstellt! Gerade in Zeiten wie diesen muss eine Gesellschaft Entscheidungen für – und nicht gegen Menschen treffen!“

Alena Zöch, Klimaaktivistin

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“Wenn wir warten, bis wir selbst die sind, die ausgegrenzt und verfolgt werden, haben wir verabsäumt, uns rechtzeitig gegen Verfolgung und Ausgrenzung anderer zu wehren. Österreichs Geschichte hat traurig bewiesen, wohin das führen kann. Wir leben in einer Demokratie, in der wir gefahrlos für Menschenrechte einstehen können. Wir nützen das, damit das so bleibt.”

Christine Teichmann, Künstlerin

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